Februar-Grüsse aus Tamera

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Brief an die StudentInnen der Schule Terra Nova zur Studieneinheit des Monats “Die Erde braucht eine neue Information
Wir grüßen euch von Herzen zu Beginn des neuen Studienmonats. Wir grüßen ganz besonders auch unsere neue TeilnehmerInnen aus Singapur und Äthiopien, wo sich im Moment neue Studiengruppen bilden. Das globale Netzwerk der Schule „Terra Nova“ wächst immer weiter! Ein Dank an alle, die an ihren Orten kontinuierlich Studienräume für die Grundgedanken einer gewaltfreien Existenz auf diesem Planeten aufbauen und mithelfen, dass diese Information immer mehr Menschen zugänglich wird.
In Tamera arbeiten wir unterdessen weiter am „Masterplan“ für die Entstehung eines ersten Heilungsbiotops, wo diese Gedanken so umfassend wie möglich modellhaft verwirklicht werden. Die ersten drei Wochen des neuen Jahren widmeten wir in diesem Zusammenhang einer intensiven Ausbildungszeit für das Kernthema von Liebe, Sexualität und Partnerschaft und für den Aufbau einer globalen Liebesschule in Tamera.
Wir möchten euch in diesem neuen Monat einladen, das Thema vom Januar – den „Plan der Heilungsbiotope“ – weiter zu studieren und zu vertiefen. Die Überschrift für den Februar ist: „Die Erde braucht eine neue Information“. Als Studientext senden wir euch einen gleichnamigen Aufsatz von Monika Alleweldt.
Darin wird die politische Theorie beschrieben, die dem Projekt der Heilungsbiotope und der ganzen Bewegung „Terra Nova“ zugrunde liegt. Die Theorie enthält ein neues Modell für die Verbreitung und den Erfolg einer globalen Friedenskraft und wie diese sich gegen die äußere Übermacht der Gewaltsysteme durchsetzen kann.
Wir stehen – so nah wie wahrscheinlich nie zuvor in der Menschheitsgeschichte – am Rande eines globalen Infernos. Fukushima – das ist zwar einer der schlimmsten, aber nur einer der Krisenherde, welche das Leben auf der Erde massiv bedrohen. Kriege, Grausamkeiten, Folter, Vergewaltigungen, Kindersoldaten, Tierlaboratorien, Betrug, Verlassenheit… „Fracking“, „Mountain Top Removal“, „Tar Sands“ – Worte, hinter denen sich ein Schmerz der Welt verbirgt, ein Schmerz in Mensch und Tier, der für ein menschliches Herz kaum auszuhalten ist. Die Apokalypse vollzieht sich stündlich, täglich, ohne Aussicht auf Erleichterung und Heilung für unzählige Lebewesen.
Wir müssen in uns eine hohe Energie aufbauen, um auf diesen epochalen Wahnsinn eine antwort zu finden. unsere aktionsenergie muss dem Inferno gewachsen sein. Wir brauchen dafür eine neue geistige Schau der Welt, eine neue Theoriebildung. Wie viel Heilungskraft und positives Aktionspotential wir entfalten, wie viel einer neuen Wirklichkeit wir erschaffen können, hängt ganz wesentlich ab von der Theorie, der wir folgen. Theorie in diesem Sinn ist keine Sammlung abstrakter Sätze, sondern eine Schau in die Strukturen der Wirklichkeit. Theorie in ihrer eigentlichen Bedeutung ist Gottesschau. Je mehr wir diesen Einblick gewinnen, desto mehr erschließen sich uns hohe Kräfte der Verwirklichung und des Schutzes.
Die „politische Theorie“ fasst wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte zusammen, die unsere Sicht des Lebens und der Welt grundlegend erschüttern und revolutionieren. Wir leben in einem realen Zeitenwechsel: Wir verlassen das materialistische Zeitalter und betreten eine neue Ära, geprägt von Information, Energie und Frequenz.
Nikola Tesla, der große Pionier und Erfinder sagte: „Wenn du die Geheimnisse des Universum finden willst, dann denke in Form von Energie, Frequenz und Schwingung.“
Um eine Lösung zu finden, wie die globale Katastrophe noch abzuwenden ist, sind wir gezwungen, die geistige Ebene zu wechseln. Mit dem Eintritt in ein nachmaterialistisches Weltbild gelangen wir immer mehr zu der Einsicht, dass neben den bekannten physikalischen, biologischen und medizinischen Naturgesetzen und Kausalketten andere, universelle Prinzipien und Gesetze existieren, die sich uns auf einer höheren Bewusstseinsebene offenbaren.
In der Geschichte und Gegenwart gibt es unzählige Beispiele, wozu Menschen fähig sind, wenn sie in tiefere Wirklichkeitsbereiche eintreten. Aus dem 18. Jahrhunderts kommen beispielsweise Berichte über die „Jansenisten“, einer religiösen Gruppe in Frankreich, die durch „Massen-Psychokinese“ die Verfolgung durch Kirche und Staat überlebte. Über Jahrzehnte fielen tausende Anhänger dieser Gruppierung in Trance und überstanden in diesem Zustand auf magische Weise die Mordversuche und Gewalttaten, die ihnen zugefügt wurden, unverletzt. Musketen und Feuer konnten ihnen nichts anhaben, sie waren unverwundbar.
Der französische Philosoph Satprem kam im KZ Buchenwald nach vielen durchgestandenen Schmerzen zur Erfahrung des absoluten Lebens. Er beschrieb sein Erlebnis später in einem Interview: Es geschah, „… als ich auf einmal aus diesem erschreckenden Nichts in einer unaussprechlichen Freude auftauchte. Auf einmal tauchte ich in etwas ungeheuer Reinem und Starkem auf – stark, verstehen Sie. STARK: nichts mehr konnte mich berühren. Eine Kraft – eine Kraft, verstehen Sie. Etwas, das mich plötzlich wie unverwundbar machte. Nichts mehr hatte Macht über mich. Das war der erste Kontakt mit… der Wahrheit, mit dem, was man ist – das, was jeder Mensch ist. Wenn man diesen Anfang des Seins berührt, berührt man das, was überall zugegen ist. In anderen Menschen, in der Pflanze oder im Tier, man berührt das eigentliche Wesen der Welt. Und das eigentliche Wesen der Welt ist etwas Volles, Mächtiges und – Königliches.“
Auf einer aufgeklärten Denkebene sind diese Erfahrungen eigentlich keine „Wunder“. Sie sind weder „übernatürlich“ oder „unerklärlich“, denn sie entsprechen den Strukturen der Wirklichkeit. „Wunder“ gehören zu den unendlichen Möglichkeiten, die wir nutzen können, wenn wir aus den alten Denkschienen austreten und uns mit größeren Geistkräften verbinden. Um für eine Heilung der Erde zu arbeiten, können und müssen wir lernen, „Wunder“ bewusst herbeizuführen. Dafür stellt die Schule Terra Nova ihre Unterrichtseinheiten zusammen.
Wir danken im voraus allen, die sich ernsthaft dem Studium der „politischen Theorie“ widmen und sich die Mühe machen, ihre Gedanken bis zum Schluss nachzuvollziehen.
Wir freuen uns auf eure Berichte, Rückmeldungen und Fragen. Herzlicher Gruß aus Tamera!

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