Globale Revolution und Heilung der Liebe

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Brief an die TeilnehmerInnen der Schule Terra Nova
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Liebe StudentInnen der Schule Terra Nova,

Ein herzlicher Gruß an euch alle aus Tamera – insbesondere an alle Gäste der Sommeruniversität und der Liebesschule in Tamera, die jetzt zum ersten Mal teilnehmen am Studium und neue Studiengruppen initiiert haben. Willkommen im globalen Netzwerk für eine neue Erde!

Wir sind in voller Vorbereitung für den Start der Kampagne zum neuen Buch von Dieter Duhm: „Terra Nova – Globale Revolution und Heilung der Liebe“ und haben dazu eine wunderbare Einladung an euch: Wir möchten die Bucheröffnung als ein besonderes Ereignis zelebrieren und laden euch, alle StudentInnen und FreundInnen der Schule Terra Nova im deutschsprachigen Rau m zu einem revolutionären Treffen und Netzwerkwochenende vom 7. – 9. November nach Leipzig ein. Hier findet ihr die wichtigsten Informationen zur Veranstaltung, und unter folgendem Link eine kurze Beschreibung zum neuen Buch.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und die bevorstehende Aktion in Deutschland! Wir wollen die Veröffentlichung des Buches nutzen, um die Bewegung „Terra Nova“ bekannt zu machen, aufzubauen und zu stärken. In diesem Sinn werden das Treffen in Leipzig und alle folgenden Veranstaltungen helfen, das Profil der Schule Terra Nova herauszuarbeiten und starke Gruppen zu bilden. Bitte gebt uns möglichst bald Rückmeldung, wenn ihr nach Leipzig kommen wollt (damit wir die Veranstaltung sinnvoll planen können) und/oder mithelfen wollt, in euren Städten anschließend Lesungen zu organisieren.

Ziel unserer Arbeit ist der Aufbau einer neuen Informationsmatrix für eine humane Erde.

Wir möchten am Anfang dieser Studieneinheit noch einmal einige Gedanken des letzten Monats kurz wiederholen und weiterführen: Die Welt formt einen einheitlichen Informationskörper, ein „Holon“. Nicht das Atom ist der Grundbaustein des Lebens, es sind Information und Energie. Alle Einzellebewesen sind verbunden durch eine gemeinsame Basiskommunikation und durchlaufen eine gemeinsame Evolution. Wenn eine Information an einem Punkt in das Ganze eingegeben wird, wirkt sie – latent – überall und kann abgerufen werden. Als mit Reinhold Messner 1978 der erste Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffflasche bestieg, war ein neuer Meilenstein in der Gemeinschaft der Bergsteiger gesetzt. Es gab jetzt ein morphogenetisches Feld, das immer mehr Bergsteiger befähigte, die höchsten Gipfel der Welt ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff zu erklimmen. Egal ob „Free Climbing“ oder „Roof Jumping“, der Extremsport ist heute voll von faszinierenden Beispielen für den morphogenetischen Feldeffekt. Leistungen, die wenige Jahre vorher noch völlig außerhalb des Möglichen scheinen, werden von den ersten Menschen vorgeführt und auf einmal können sie von vielen anderen weltweit nachgeahmt werden. Es ist nicht so sehr die Eigenkraft, die die sportlichen Wunder möglich macht, sondern die Macht des neuen Feldes.

Dasselbe Prinzip wollen wir anwenden im politischen und menschlichen Bereich: Die Erde vom Krieg zu befreien, die ökologischen Schäden zu heilen und eine neue Gesellschaft des Vertrauens zu verwirklichen scheint vom normalen Blickpunkt aus absolut unmöglich und aussichtslos. Im Rahmen der politischen Theorie wird das „Wunder“ der globalen Heilung ein realistisches Unternehmen. Denn Wunder geschehen – wie der Kirchenvater Augustinus schon sagte – „nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen”. Mit dem Aufbau eines neues Feldes wirken neue Gesetze, neue Prinzipien – und die alten sind nicht länger wirksam. Wenn es gelingt, eine heilende und global gültige Information für die Kernbereiche des menschlichen Lebens an wenigen Stellen der Erde zu verwirklichen; eine Information, die den Menschen und das Leben aus den Maschen des historischen Traumas löst, dann bewirkt diese Information eine radikale Umwälzung im Leben der ganzen Erdbevölkerung. Wir müssen dann nicht mehr jedes Krisengebiet einzeln bearbeiten, denn der Menschheit steht ein neues Steuermuster für die Lösung bislang unlösbarer Konflikte zur Verfügung.

Die Arbeit am neuen Informationsfeld betrifft ganz wesentlich auch einen neuen Umgang mit den Schattenseiten der Menschheit, der Erfolg der humanen Revolution hängt ab von der Bereitschaft der Aktivisten und Friedensarbeiter, diese in sich zu erkennen und aufzulösen. Jahrhundertelang hat die Menschheit versucht, das „Böse“ im Namen Gottes, im Namen des Friedens oder der Menschlichkeit im Äußeren zu bekämpfen und mit Gewalt zu besiegen. Das Ergebnis war eine Welt mit immer mehr Grausamkeit und Brutalität. Auf diesem Wege haben sich viele „Friedenskämpfer“ in fanatische Gewalttäter verwandelt und die Schrecken nur vermehrt, die sie eigentlich bekämpfen wollten. Um wirklich friedensstiftend wirksam zu werden, sind wir zur tiefsten Selbsterkenntnis gezwungen. Wir müssen erkennen, in wie weit wir selbst noch an den Strukturen des Krieges teilnehmen, die die Menschheit zu dem Punkt gebracht haben, an dem wir heute stehen. Frieden beginnt mit dem entschiedenen Ausstieg aus der ganzen Kette von Angst und Gewalt, Opfern und Tätern. Neale Donald Walsch schreibt in „Gespräche mit Gott“: „An der Wurzel seid ihr ALLE für die existierenden Zustände, die z.B. in einem Räuber das Verlangen wecken oder die augenscheinliche Notwendigkeit zu stehlen. Ihr alle habt das Bewusstsein zu schaffen, das die Vergewaltigung möglich macht. Wenn ihr IN EUCH SELBST das seht, was das Verbrechen verursacht hat, dann fangt ihr endlich an, die Verhältnisse, aus denen es entstand, zu heilen.“

Wir wünschen euch eine tiefe Studien- und Erkenntniszeit. Wir freuen uns auf eure Fragen und Reflexionen – und Rückmeldungen zum Netzwerktreffen in Leipzig und der Buchkampagne.

Im Namen der Liebe für alle Kreatur.
Für alle Generationen, die nach uns kommen werden!

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