Peace-Food – Friedensessen

en de
für die eigene Gesundheit und die der Erde

Dahlke (Photo: Omar Borubaev)

Wir haben uns daran gewöhnt, ständig verhungern irgendwo auf dieser Welt Menschen. So sterben ständig und täglich zwischen 20 000 und 40 000 allein Kinder an Hunger. Der satte Teil der Welt, zu dem wir zu unserem Glück gehören, hat sich an solches Elend gewöhnt und Nachrichtensendungen berichten darüber gar nicht mehr. Dabei sind wir durch unsere Ernährungsformen nicht nur mitbeteiligt, sondern sogar mitverantwortlich. Hunger-Länder der dritten Welt exportieren ständig Fleisch und Futtermittel in unsere Länder, mit denen wir hier Menschen und Schlachttiere in einem schauerlichen Ausmaß mästen. Hier wird „Das Schattenprinzip“ überdeutlich und genau das wollen wir in der Regel nicht wahrhaben, wobei uns nichts so weiterhelfen würde, wie bewusste Schattenbetrachtung.
Das ist nichts Neues, neu aber ist: Große Studien demonstrieren inzwischen unwiderlegbar, wie sehr wir damit nicht nur den Menschen der Dritten Welt und all den Tieren der Welt, sondern auch uns selbst in den Reichtumsländer gesundheitlich schaden. Vor allem US-Ernährungs-Papst Prof. Colin Campbell macht in „China-Study“deutlich, wie sehr Fleischverzehr und Milch(produkt)Konsum die herausragendsten Krankheitsbilder unserer Zeit sind und Zivilisation fördern: Krebs und Herzkrankheiten, Allergien und Diabetes I und II, Krankheitsbilder des Alters von Demenz bis Alzheimer und leider noch viele andere. Im wahrsten Sinne des Wortes richten wir uns mit der Flut von tierischem Eiweiß zugrunde.
Das mag besonders erschreckend klingen, vor allem weil es das genaue Gegenteil von dem ist, was uns Politik und Progaganda (der Milch-, Fleisch- und Lebensmittel-Industrie) seit Jahrzehnten einhämmern. Milch(produkte) schützen nicht vor, sondern sind der direkteste Weg zu Osteoporose, aber sie fördern wie alles tierische Eiweiß auch gleich noch Krebs in erschreckendem Ausmaß.
Zu unser aller Glück, ist es nie zu spät, umzukehren. Die Indizienlage ist überzeugend und in „Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilen“ auch für Laien verständlich dargestellt. Länder fast ohne Milchkonsum wie Nigeria verzichten damit auch gleich auf Osteoporose. Nationen mit noch höherem Milchkonsum als wir wie Finnland erleben sie als Volksseuche. Wer seine Chance auf Prostata-Krebs und Brustkrebs steigern will, ist mit Milchprodukten auf dem besten Weg, wobei auch Fleisch die Krebschance steigert. Auf Milch-, Yoghurt- und Fleischverpackungen gehören demnach dieselben Aufschriften wie auf Zigaretten-Schachteln, wobei diese schon dort mehr schaden als nützen.
Auf der anderen Seite können wir uns all das ersparen und dabei noch in unüberschaubarem Ausmaß gewinnen, und die gute Nachricht: es ist gar nicht schwer. Eine Ernährungsumstellung im Sinne von „Peace-Food“ ist weniger Verzicht als vor allem Gewinn für Betroffene selbst, aber auch weit darüber hinaus.
Statt Massen hochwertiger Kohlenhydrate an Schlachttiere zu verfüttern, um geringe Mengen gefährliches Tierprotein zu produzieren, lässt sich das Leben – wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann – mit pflanzlichen Lebensmitteln in wunderbarer Weise fördern. Sobald wir aufhören, die Angst der Schlachttiere mitzuessen, die in ihrem Fleisch in Gestalt von Angst- und Stress-Hormonen steckt, beginnen Erleichterung und Befreiung und wir kommen innerem Frieden näher. Seit 40 Jahren Vegetarier und seit nun fünf Jahren vegan lebend kann ich über wundervolle Geschenke auf Grund dieser Lebensweise berichten: nicht nur wird es ungleich leichter, sein Idealgewicht zu halten, Bewegung macht auch viel mehr Freude, hebt den Stoffwechsel und das fördert wiederum die gewünschte Figur. Vor allem aber wird das Lebensgefühl besser, Körperausdünstungen hören auf zu stinken und können mit der Zeit sogar angenehm werden, die Energie wird mehr, was sich leichter anfühlt und bessere Stimmung fördert. Dass sogar wilde Tiere allmählich die Angst vor einem verlieren und sich beim Meditieren vertrauensvoll nähern, Schmetterlinge landen wie sonst nur auf Blumen, ist immerhin nett und ein gutes Zeichen. Vor allem aber ist es eine enorme Erleichterung, das ansonsten mitgegessene Elend und die Qual der Schlachttiere vom Hals zu bekommen und sich freier und friedlicher zu erleben. Natürlich bleibt es richtig, sich im Sinne von “Krankheit als Symbol” um die eigene Seele zu kümmern, und ihre Probleme und Ansprüche aus Krankheits-Symptomen zu deuten, wie ich es über drei Jahrzehnte propagiere, aber die andere Seite der Medaille ist der Körper. Psychosomatik meint genau das, meint Somatik doch den Organismus in seiner Körperlichkeit. Im Buch „Peace-Food“ ist diese gesündeste Ernährungsform ausführlich beschrieben und inzwischen gibt es auch eine ganze Reihe Kochbücher, die diesen Ernährungsweg schmackhaft begleiten können und den Einstieg erleichtern.
Wir können den Frieden meditieren und beten, aber auch essen und das eine schließt die anderen nicht aus, ganz im Gegenteil, werden Meditationen tiefer durch pflanzlich-vollwertige Ernährung und das erhöht den inneren Frieden, den ich für eine zwingende Voraussetzung für äußeren halte. Der Titel „Peace-Food“ ist also ganz bewusst gewählt: Essen für inneren und äußeren Frieden.

Literatur zum Thema von Ruediger Dahlke
„Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“, „Vegan für Einsteiger“, „Peace-Food – das vegane Kochbuch“, „Peace-Food – vegano-italiano“ (alle GU) und
„Geheimnis der Lebensenergie“ (Goldmann)
„Das Schattenprinzip“ (Goldmann)
“Krankheit als Symbol” (Bertelsmann)
Infos: www.dahlke.at und www.taman-ga.at

Share your thoughts:

Your email address will not be published. Required fields are marked *