Es wird auf der Erde keinen Frieden geben…

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… solange in der Liebe Krieg ist.
Manifest zur Gründung der Globalen Liebesschule

loveschoolPhoto: Liebesschule in Tamera, copyright TameraArts

Liebe und Sexualität sind ein Politikum. Davor verschließen wir nicht mehr die Augen.
Liebe ist mehr als ein Gefühl, sie braucht soziale Gefäße, wo sie gelebt und verwirklicht werden kann.
Sie braucht eine Ethik, in der wir wahr werden können. Unabhängig von der Frage, wie unser persönliches Leben gerade aussieht, ob wir allein oder in Gemeinschaft leben, ob wir zölibatär oder verheiratet, monogam oder polygam sind: Gemeinsam arbeiten wir an einer Perspektive für unsere Kinder und die Generationen, die nach uns kommen.
Wir brauchen Antworten im Liebesbereich, damit unsere Kinder uns wieder vertrauen können und eine Heimat finden. Wir brauchen Antworten, die die Lust und die Neugierde in uns und anderen wecken – und die stärker sind als die Angst, an den heißen Punkten in der Liebe noch einmal verletzt zu werden.
Freier Eros und Partnerschaft schließen sich nicht aus, im Gegenteil, sie ergänzen einander.
Wahrheit in der Liebe ist die Basis für jede dauerhafte Liebesbeziehung.
Die Frage, ob wir monogam leben wollen oder polygam, heterosexuell oder homosexuell, entscheidet sich auf dem Grund unserer inneren Wahrheit.
Es ist kein Widerspruch, sich nach einem Partner zu sehnen und gleichzeitig nach erotischen Abenteuern. Zum Betrug wird es nur, wenn wir es vor unseren Partnern verschweigen!
Es gibt eine Treue, in der die Zuwendung des Liebespartners zu einem Dritten in uns keine Verlustangst mehr auslöst, sondern Freude und Zuwachs an Eros und Vertrauen.
Mit dieser Erfahrung werden wir eines Tages aufwachen und sagen: Unser Abenteuer ist nicht mehr der Krieg, sondern die Liebe.
Der Eros ist eine heilige Quelle des Lebens und der Liebe geworden.
Die Sexualität hat ihren Anker wieder in der universellen Ordnung des Lebens.
Sie ist uns heilig, so heilig wie das Leben selbst.
Aus der Verbindung von Eros und Religion geht eine erotische Kultur hervor, in der Kriege undenkbar wer- den.
Wir sehen die Möglichkeit, den Geschlechterkampf zu beenden und damit vollkommen neue Formen des Zusammenlebens und neue sozialen Strukturen einzuleiten.
Die Liebe ist die wichtigste Keimkraft für eine neue Friedenskultur – eine Kultur, die nicht auf Verzicht basiert, sondern die Fülle des Lebens bejaht.
Hier liegt ein Ausweg aus der Sackgasse unserer Zeit, der immer deutlicher sichtbar wird: hin zu einer Kultur der Partnerschaft zwischen Mann und Frau.
Keine Mutter wird mehr ihre Söhne in den Krieg schicken. Kein Vater wird mehr sein Leben hingeben müssen, um sein Land zu verteidigen.
Es wird keine Kriegsindustrie und keine Verteidigungsministerien mehr geben.
Die Militärbasen verwandeln sich in Friedensuniversitäten, in denen der Schutz für diesen Planten geübt und gelernt werden kann.
Liebe und Sexualität sind Basisfächer für jeden erwachenden Menschen, der ein verantwortliches Mitglied in dieser Kultur werden möchte.
Es entstehen LiebhaberInnen und GärtnerInnen einer neuen Erde – Terra Nova –, in der Eros und Dauer in der Liebe wieder eine Chance bekommen.

 

Kapitel aus dem Buch: Grundsteine legen für eine neue Zivilisation, Hrsg: Martin Winiecki; Verlag Meiga

 

2 thoughts on “Es wird auf der Erde keinen Frieden geben…

  1. Liebend Sabine Lichtenfels

    Der vorjüdische und nichtchristliche “Adam & Eva” Mythos bedarf der dringenden Heilung. Denn da beginnt die Dämonisierung des Sexuellen und des Weiblichen an sich. Weiblich steht für Seele und so ist es gut eine Beseelung des Erkennens zu erwerben. Dafür bin ich dankbar. Nur ein Ego der Angst verdammt hier.
    Ein Ich des Liebens versteht die Archetypen und entzieht ihnen so die Idee von
    Schuld Strafe Rache und Tod.

    Geschändtet sexuelle Energie gebiert Gewalt
    Wie jeder Baum braucht er Wurzeln erdentief um eine prächtige Blüten und Frucht tragende Krone hervorbringen zu können
    Die Menschheitsgeschichte ist eine ihres Umganges mit jener feurigen Schöpfungskraft.
    Und Religionen die ihre Gläubigen körperentfremden, erschaffen seelisch geistig
    entwurzelte in sich heimatlose Menschen.
    Krieg und Gewalt sind ja zutiefst Projektionen innerseelischer Konflikte,
    In einem Selbstentlastungsversuch nach außen verlagert
    Die Methaphysik des Krieges ist deformierte Religiösität und Sexualmoral

    Hier erbringt Ihr einen Beitrag zum Weltfrieden und individueller Heilung
    Dafür danke ich euch

    Joaquim von Herzen

  2. Liebe und Sexualität sind ein Politikum! Soweit ja…
    Bei den Bolschewikis wurde für das Volk (die folgen) die freie Sexualität postuliert! Die führenden Köpfe (Führer oder Priester) lebten selbst in offener Ehe… D.h. was sie selbst anderen aufdoktrinieren war für sie selbst nicht das reale Leben. Das Volk war damit unverbindlich “vergnügt” und befrieded. Der Preis dafür war die nicht gelebte Verantwortung die sich daraus ergibt dass 1+1 = 3 ergibt! Dieser Preis wird heute noch gezahlt von zumeist alleinerziehenden Müttern und auch Vätern… sogar in Ehen.
    Die beiden Themen sind getrennt zu betrachten!!! Kommen beide zusammen ist das glückselig und wunderbar. In der realen Wahrnehmung ist dass leider viel zu selten der Fall… “Sie hängen ihr Geschlechtsteil in die Luft und bitten um “Entsaftung” Heinz Rudolf Kunze. Ja klar wird gemacht… und ich sag es euch heute bittend und eindringlich : Sollte aus eins + eins nicht die mögliche Verantwortung schon in der Absicht liegen … dann bleibt doch besser und humaner “Wichser”… entspannt euch und bitteschön und möglicherweise, nicht auf Kosten anderer
    Amen

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