Das Gebot der Liebe ist ein Politikum

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Die folgende Weihnachtsbotschaft gilt nicht nur für Christen. Er ist an keine Religion gebunden und auch nicht an
einen bestimmten Zeitpunkt.  .

Jesus lebte vor 2000 Jahren. Es war ein Wille der göttlichen Welt, die Kultur der Gewalt durch eine Kultur des Friedens zu ersetzen. Die Welt stand unter römischer Kolonialherrschaft und war voller Feinde. Aber Jesus wollte auch den Feinden gegenüber nicht die Mittel der Gewalt, sondern die Mittel der Vergebung (“Grace”) einsetzen. Er predigte das Evangelium der Versöhnung und der Nächstenliebe. Dies war ein fundamental neuer Schritt in der Entwicklung einer humanen Kultur.

Aber der Versuch scheiterte, er war im Inneren der Menschen noch nicht fest genug verankert. Er konnte deshalb zerstört werden von Kirche und Staat. Die Anhänger des ursprünglichen Evangeliums wurden vertilgt, die alten Mächte lebten weiter in neuem Gewand. Der Versuch konnte nicht gelingen, weil er noch keine soziale und politische Grundlage hatte. Wir wollen heute das Evangelium Jesu wieder aufnehmen und auf neuer Ebene fortsetzen.

Weihnachten ist die Feier von Christi Geburt. Gott kommt in Menschengestalt auf die Erde. Damit der Keimling wachsen kann, brauchen wir Gewächshäuser des Vertrauens. Heute, 2000 Jahre später, sollen die sozialen Strukturen geschaffen werden, damit das Ereignis Dauer erhalten kann. Das Gebot von Wahrheit und Nächstenliebe kann nicht verwirklicht werden in einer gesellschaftlichen Welt, die auf Unterdrückung und Betrug basiert. Die Verheißungen des Evangeliums können auf Dauer nur in neuen sozialen, sexuellen, ökologischen und ökonomischen Strukturen erfüllt werden. Das himmlische Jerusalem soll heruntergebracht werden auf die reale Erde, in die realen Liebesbeziehungen, Familien, Kommunen, Werkstätten und Universitäten, in die Wälder, Flüsse und Seen, in die Forschungslabors für Wasser, Nahrung und Energie.

Das Gebot der Liebe ist ein Politikum, seine Erfüllung verlangt die grundlegende Erneuerung unserer gesellschaftlichen Strukturen. Das ist die Gedankenlinie des Projekts Tamera. Wir betrachten dies als eine konsequente Fortsetzung des Evangeliums. Wir sind keine Kirche, sondern ein Forschungsprojekt für eine Zukunft ohne Krieg. Wir übersetzen das kommende “Königreich Gottes” in die Gärten der neuen Welt und in das planetarische Netzwerk der neuen Epoche.Das “Heilige Land” ist nicht nur in Galiläa, sondern überall dort, wo Menschen im Sinne des neuen Evangeliums miteinander kooperieren. Das Heilige Land kann in Por- tugal sein und in jeder Parzelle unseres Planeten, wo die Botschaft neu geboren wird. Die Botschaft von Terra Nova, einer Erde ohne Angst. Die Geburt Christi: das ist die Geburt der neuen Gemeinschaften und Heilungsbiotope, die Freude der Kinder, die Freude der Tiere, die Geburt des neuen Menschen und der neuen Zivilisation, die sich pflegend und schützend über der Erde ausbreitet. Geburt Christi: das ist die Geburt einer neuen Epoche, in der die Liebe zwischen Mann und Frau für immer in Erfüllung geht – im Namen aller Kinder und aller Kreatur.

Ein Dank an alle FriedensarbeiterInnen und Gruppen, die in diesem Sinne arbeiten!

One thought on “Das Gebot der Liebe ist ein Politikum

  1. Liebender Dieter

    Die Anhänger des ursprünglichen Christentums wurden nie alle vertilgt
    Katharer Rosenkreuzer und Anthroposophen sind Gemeinschaften der Überzeitlichkeit

    Bin ich doch selber einer der brennenden trunken vom Wein der Liebe
    Wie Kapar Hauser jene Lichtgestalt von dunkler Meuchelmörderhand in das Herz gestochen zu Ansbach 21 jährig nach dreitägigem Todeskampf verschieden

    Und Rudolf Steiner einer der verkannten Christuskünder sprach über Sein Schicksal
    “Wäre Kaspar Hauser nicht aus der Geistigen Welt herab auf die Erde gestiegen und hätte das Dunkel in Seinem Schicksal angezogen und in Seiner selbstaufgabe gebannt
    So wäre die Verbindung zur Geistigen Welt abgerissen”

    Wir sitzen alle im Glashaus in der seelische Wärme und Geistiges Feuer brennt
    Auch vereinzelt oft voneinander nicht wissend verteilt über die Welt
    Gärtner des innerseelischen Paradieses Hüter des Garten Eden
    Lichtinseln Leuchttürme in der stürmischen Lebenssee

    Danke für Deinen Segen
    Dir Joaquim von Herzen
    Die Schuhsohle Gottes
    Das Göttliche läuft eh barfuß

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